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LOWA ACTIVE Team Paul Klima

Die Welt mit Adleraugen sehen

Seit seiner Jugend ist Paul Klima von den „Königen der Lüfte“ fasziniert. Bereits mit 13 Jahren begann der gebürtige Altmühltaler mit Greif­vögeln zu arbeiten und schaffte es wenig später zum „jüngsten Falkner Deut­schlands“. Seither arbeitet er mit Falken, Adlern, Eulen & Co in seiner Falknerei und betreibt darüber hinaus auch eine Film­tier­schule.

Paul Klima ist euro­paweit als Filmtier-Trainer gefragt. Bereits einige Jahre nach der Eröffnung der Falknerei, begann er seine Steinadler darauf zu trai­nieren, mit einer speziell entwi­ckelten Kamera-Ausstattung zu fliegen, der soge­nannten „Eagle Cam“. Daraus sind spek­ta­kuläre Flug­bilder entstanden, die bereits in zahl­reichen Film­pro­duk­tionen und Doku­men­ta­tionen verwendet wurden. Steinadler „Sky“ war zum Beispiel im Kinofilm „Wie Brüder im Wind“ zu sehen.

Vor kurzem zog er mit seinen Tieren von Lenggries am Fuße des Brauneck auf den Stau­bachhof in der Gemeinde Dietramszell. Ein Neuanfang, nachdem in der alten Falknerei der Pacht­vertrag auslief. Neben dem regulären Training der Film­tier­schule können hier künftig auf „Erleb­nistagen“ die gefie­derten TV-Stars und der Alltag des Falkners ganz aus der Nähe kennen­gelernt werden.

Fakten & Daten

Geburtstag:
17.01.1972
Geburtsort:
Riedenburg in the Altmühltal
Heimat:
Bad Tölz
Beruf:
Falkner, Tier­trainer und Filme­macher
Lieblings-Klet­ter­stelle:
König Laurins Rosen­garten
Hausberg:
Brauneck
Größe:
1,81 m
Gewicht:
78 kg

Paul Klima,
Was war dein bisheriges Highlight mit den Vögeln?

„Ohne lange nach­zu­denken: Die Flüge meiner Adler von den Drei­tau­sendern in den Dolomiten und im Ortler-Gebiet. Wenn du da auf über drei­tausend Metern stehst, ganz alleine und deinem Adler beim Fliegen zuschaust – und dann kommt er durch die letzten Strahlen des Sonnen­un­tergangs auf dich zuge­flogen, um bei dir zu landen…“

Wie sieht so ein Arbeit­s­alltag bei dir/euch aus?

„Ich trainiere im Sommer täglich mit meinen Vögeln am Falkenhof. Die Berge im Isar­winkel bieten dafür die geeignete Basis – gute Flug­be­din­gungen sozusagen. Auch die täglich wieder­keh­renden tier­pfle­ge­rischen Grundlagen müssen natürlich erledigt werden. Oft werde ich dabei von Erleb­nis­kunden begleitet. Leider kann ich mich nicht nur draußen herum­treiben (auch wenn ich das gerne täte), es fällt natürlich auch eine Menge Büro­arbeit und Beant­worten von E-Mails an. Entschädigt werde ich dann aber umso mehr durch die Drehtage mit meinen Adlern und der EagleCam in den Bergen.“

Meine Schuhe für…