Presse-Kit Unter­neh­men­sporträt

Die LOWA Sport­schuhe GmbH fertigt Schuhe im Berg-, Outdoor- und Travel-Segment. Hauptsitz der Firma ist das baye­rische Jetzendorf bei München. Was 1923 mit einer kleinen Produktion hand­ge­fer­tigter Haferl­schuhe begann, entwi­ckelte sich über die Jahre zu einem Unter­nehmen mit Weltruf. Der Tradi­ti­ons­schuster steht für Qualität und Passform und ist eine der führenden Marken im Bereich der Berg- und Outdoor­schuhe in Deut­schland, Österreich und der Schweiz. Das Unter­nehmen gehört seit 1993 zur italie­nischen Firmen­gruppe Tecnica. Alle Schuhe werden in Europa produziert.

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Tradition und Inno­vation seit 1923 / 4520 Zeichen

Die LOWA Sport­schuhe GmbH fertigt Schuhe im Berg-, Outdoor- und Travel-Segment. Hauptsitz der Firma ist das baye­rische Jetzendorf bei München. Was 1923 mit einer kleinen Produktion hand­ge­fer­tigter Haferl­schuhe begann, entwi­ckelte sich über die Jahre zu einem Unter­nehmen mit Weltruf. Der Tradi­ti­ons­schuster steht für Qualität und Passform und ist eine der führenden Marken im Bereich der Berg- und Outdoor­schuhe in Deut­schland, Österreich und der Schweiz. Das Unter­nehmen gehört seit 1993 zur italie­nischen Firmen­gruppe Tecnica. Alle Schuhe werden in Europa produziert.

Qualität seit fast 100 Jahren
Für die Erfolgs­ge­schichte von LOWA stehen die Anfangs­i­n­i­tialen des Firmen­gründers Lorenz Wagner (1893–1953), der mit der Produktion von Haferl­schuhen die Basis legte. Die hohe Qualität der in reiner Hand­arbeit gefer­tigten „Zwie­ge­nähten“ machte Ende der 1920er Jahre den ersten Ausbau des noch jungen Unter­nehmens notwendig. Mit dem ersten Fabri­ka­ti­ons­gebäude, in dem Berg­schuhe für Gebirgsjäger und geschnürte Skischuhe herge­stellt wurden, ging LOWA Anfang der 1930er Jahre weiter auf Expan­si­onskurs. Nach dem Krieg übernahm die zweite Gene­ration das Ruder: Wagners Tochter Berti und ihr Mann Josef („Sepp“) Lederer bauten die Ange­bot­s­palette im Sinne des Gründers Schritt für Schritt aus.

Nachdem die Produktion „aus allen Nähten platzte“, wurden 1977 zwei neue Fabrik­hallen eingeweiht. 1988 übergab Josef Lederer die Firmen­leitung an seinen Sohn Stefan Lederer, der die Geschäfte bis 1991 führte. 1992 trat Werner Riethmann an die Spitze. Ein Jahr später wurde der baye­rische Tradi­ti­ons­schuster von der italie­nischen Tecnica Gruppe über­nommen. Abläufe wurden vereinfacht und Produk­tionen verlagert. So wurde die Skischuh-Produktion beispielsweise einge­stellt. Der Standort in Jetzendorf wurde jedoch beibe­halten, moder­nisiert und ausgebaut.

Mitt­lerweile werden hier ca. 350.000 Paar Berg- und Trekkingschuhe pro Jahr produziert. Auch alle wichtigen Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heiten wie Management, Marketing, Entwicklung, Logistik und Vertrieb sind am LOWA-Hauptsitz ange­siedelt. Im Jahr 2019 stieg Alexander Nicolai in die Geschäfts­führung ein und leitet seither gemeinsam mit Werner Riethmann das Unter­nehmen.
Qualitativ hoch­wertige Mate­rialien, eine faire und umwelt­ver­trägliche Produktion und die Unter­stützung gesell­schaft­licher Projekte zählen bei LOWA seit jeher zur gelebten Firmen­phi­lo­sophie. Dabei setzt das Unter­nehmen bei der Produktion der Schuhe auf „Made in Europe“. Daher hat das Unter­nehmen im Juli 2019 seine lang­jährigen Produk­ti­ons­partner in Italien sowie der Slowakei gekauft und produziert nun über 90 Prozent seiner Schuhe in eigenen Fabriken.
Die LOWA-Produk­ti­ons­s­tätten befinden sich somit am Stammsitz des Unter­nehmens in Jetzendorf (Deut­schland), in Monte­belluna (Italien) sowie in Bošany (Slowakei). Darüber hinaus befindet sich eine Muster­pro­duk­ti­ons­stätte mit dem Namen LOWA R&D ebenfalls in Italien. Schäfte werden zudem in Kroatien und Bosnien-Herzegowina sowie Klet­ter­schuhe in Tschechien gefertigt.

Meilen­steine in der Produkt­ent­wicklung
Mit der Entwicklung des LOWA „Air-Systems“ zur optimalen Anpassung von Skischuhen setzte LOWA 1972 bereits ein erstes Highlight. 1982 kommt das Modell TREKKER auf den Markt. Die Beliebtheit dieses Erfolgs­modells ist bis heute unge­brochen. Es folgten weitere Inno­va­tionen wie 1990 die Multi-Tec-Sohle (zwei verschiedene Gummi­mischungen) oder 1991 das LOWA „Klima System“. Ein besonders entschei­dender Meilenstein war die Entwicklung des neuen Segments der Multi­funk­ti­ons­schuhe und die Markt­ein­führung des Modells RENEGADE. Das Modell gilt inzwischen als „der Klassiker“ unter den Multi­funk­ti­ons­schuhen und ist einer der weltweit meist­ver­kauften Outdoor­schuhe. Der in Europa gefertigte Schuh wird konsequent optimiert und in unter­schied­lichen Versionen angeboten.

Neben klas­sischen Berg­schuhen entwi­ckelte LOWA sein Segment stetig weiter und punktet in verschie­densten Kate­gorien mit Inno­va­tionen. So umfasst das LOWA-Sortiment heute eine Kinder­kol­lektion sowie Sport- und Frei­zeit­schuhe. Auch im alpinen Bereich setzt der Berg­schuh­s­pe­zialist nach wie vor Maßstäbe. Um zu garan­tieren, dass alle Schuhe über die
notwendige Funk­ti­o­nalität verfügen, arbeitet LOWA eng mit weltweit führenden Alpi­nisten zusammen, die permanent Produkte im Einsatz testen und durch ihr Feedback wichtige Infor­ma­tionen an die LOWA-Entwickler weitergeben.

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Presse-Kontakt:
Anke Stärk
pres­se@lowa.de