Athleten Workshop in Jetzendorf

Die ersten Prototypen entstehen

Der zweite Athleten-Workshop in Jetzendorf

Im März 2016 war es wieder soweit: Im baye­rischen Jetzendorf traf sich erneut die Crème de la Crème deutsch­spra­chiger Profi-Alpi­nisten, um sich mit dem Entwicklungs- bzw. Marke­tingteam von LOWA über neue Produk­t­in­no­va­tionen auszu­t­auschen. Auch über die neue Social-Media-Strategie wurden die Athleten des LOWA PRO Teams informiert, um in Zukunft auch digitale Heraus­for­de­rungen erfolgreich meistern zu können.

Nachdem sich bereits im November die Entwickler von LOWA mit einigen Größen der Berg­s­portszene zu einem ersten intensiven Erfah­rungs­aus­tausch an einen Tisch gesetzt haben, war es im März wieder soweit: Erneut trafen die Athleten des LOWA PRO Teams zum Stell­dichein in Jetzendorf zusammen, um über die für 2017 geplanten Produkt­highlights zu fach­simpeln und sich über die neue Social-Media-Strategie von LOWA zu infor­mieren.

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Die LOWA Pro Team Familie

Wie bereits beim winter­lichen Gipfel­treffen war auch dieser Workshop geprägt durch eine fast schon familiäre Atmo­sphäre. Man kennt sich halt und Berüh­rungs­ängste gibt es sowieso keine. Entsprechend ausge­lassen tauschten sich die Profis auch unter­einander über ihre jüngsten Abenteuer und geplanten Expedi­tionen aus. Athleten wie Stefan Glowacz, Ines Papert und Rudi Hauser begrüßten sich per Umarmung und Hand­schlag, als hätten sie erst am Tag zuvor gemeinsam eine schwierige Rotpunkt­be­gehung gemeistert. Selbst Extrem­berg­steiger Ralf Dujmovits ließ es sich nicht nehmen, trotz Zeit­mangel bei den Kollegen vorbei­zu­schauen. Schließlich bereitet er sich aktuell auf einen noch unbe­stiegenen Sieben­tau­sender in Pakistan vor und tourt mit seiner Vortragsreihe quer durch Deut­schland. Dass auch Profis mit alltäg­lichen Problemen zu kämpfen haben, bewiesen Alix von Melle und Luis Stitzinger. Mit stau­be­dingter Verspätung stießen die beiden Extrem­berg­steiger zur alpi­nis­tischen Exper­tenrunde hinzu und komplet­tierten das traute Miteinander.

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Ziel des zweiten Workshops war auch dieses Mal wieder der direkte Austausch auf Augenhöhe und die Besprechung inno­vativer Produkt­neu­heiten, die LOWA in der kommenden Berg­s­port­saison auf den Markt bringen will. Doch bevor die ersten Prototypen überhaupt genauer unter die Lupe genommen werden konnten, stellte Michael Frank den Athleten erst einmal die neue Marketing- und Social-Media-Strategie von LOWA vor, in der auch die Profis eine entscheidende Rolle spielen.

Die Früchte der Arbeit

Doch die digitale Welt ist für echte Alpi­nisten nur die halbe Wahrheit. Für sie muss das wahre Leben greifbar sein. So wie die Prototypen, die Alex Nicolai im Anschluss den Athleten präsen­tierte. Auch diesmal stellte der damalige Kopf des Entwick­lungsteams und heutige Geschäfts­führer von LOWA ausge­wählte Highlights der neuen Kollektion für 2017 vor, die zum Teil aus der gemeinsamen Zusam­me­n­arbeit mit den Profis heraus entstanden sind. Neben dem ALPINE PRO GTX, einem Alpin­stiefel mit verkürzter Schuh­spitze, bei dem vor allem die Erfah­rungen von Extrem­berg­steiger David Göttler mit einflossen, wurde mit dem APPROACH PRO GTX LO auch ein Zustiegsschuh mit inno­vativer Speed-Lacing-Tech­nologie und Zweizonen-Schnürung vorge­stellt, bei dem Luis Stitzinger Pate stand. Größtes Interesse weckte hingegen das neue Klet­terschuh-Modell ROCKET, das vor allem für Profis und ambi­tio­nierte Hobby­s­portler konzipiert wurde. Ein breit­ge­fä­chertes Potpourri also, welches den Alpi­nisten präsentiert wurde und die gewohnte Inno­va­ti­onskraft von LOWA unter­streicht.

Für die Prototypen gab es auch dieses Mal großes Lob und Bewun­derung. An der ein oder anderen Stelle wurden noch Opti­mie­rungs­vor­schläge unter­breitet, die Alex Nicolai gerne entge­gennahm. Viel zu kriti­sieren gab es allerdings nicht, da das Entwick­lungsteam bereits beim ersten Workshop aufmerksam zugehört und die verschiedenen Wünsche sowie Anmer­kungen der alpinen Experten regis­triert hatte. Und das Ergebnis dieser konstruktiven Diskussion kann sich wirklich sehen lassen. So mancher Prototyp und mit Sicherheit auch andere LOWA-Modelle werden noch in diesem Jahr gemeinsam mit den Athleten des LOWA PRO Teams auf Tour gehen.

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