Gipfel­treffen der Profis zum ersten Praxistest

Der dritte Athleten-Workshop auf der Coburger Hütte

Nach zwei Workshops in Jetzendorf, in denen die Athleten des LOWA PRO Teams gemeinsam mit der LOWA-Entwick­lungs­abteilung neue Ideen für die Modelle der Performance-Linie entwickelt hatten, ging es im September 2016 für drei Tage auf die Coburger Hütte. Die Mission: die neuen Performance-Produkte auf Herz und Nieren zu testen.

Mt. Everest, Nepal, Tibet

„Ich bin gespannt, wie sich die Ideen weiter­ent­wickelt haben und freue ich mich darauf, die Schuhe draußen im Gelände auszu­pro­bieren – dort trennt sich die Spreu vom Weizen.“

Luis Stitzinger | LOWA PRO Team

In der Zeit bis September arbeitete die Entwick­lungs­abteilung auf Hoch­touren daran, die vom PRO Team gewünschten Features in die Schuhe zu inte­grieren. Die große Heraus­for­derung bestand darin, alle Wünsche der Athleten unter einen Hut zu bringen und eine neue Linie zu entwickeln, die auch höchsten alpinen Ansprüchen genügt.

Für den Praxistest reisten die LOWA-PRO-Team-Athleten Ralf Dujmovits, Rudi Hauser und David Göttler sowie Vertreter des Entwicklungs- und Marke­tingteams für drei Tage auf die Coburger Hütte, um die neuen Schuhe einem ersten Härtetest zu unter­ziehen. Die Hütte befindet sich in der Mieminger Kette in Tirol und liegt nur wenige Höhenmeter über dem Drachensee. Damit bietet sie ein optimales Gelände, um zu sehen, ob sich die neuen Techniken, wie vom Entwick­lungsteam erhofft, bewähren.

Tag 1

Am ersten Tag wurde das komplette Team in Ehrwald mit dem High-End-Berg­stiefel ALPINE PRO GTX, dem Zustiegsschuh APPROACH PRO GTX und dem Klet­terschuh ROCKET ausge­stattet. Über den „Hohen Gang“ ging es zunächst eher gemütlich am Unterhang entlang. Die Athleten und das LOWA-Team nutzten die Zeit, um über neue Vorhaben zu sprechen und sich gegen­seitig auf den neuesten Stand zu bringen. Über eine bewachsene Schuttkegel ging es dann weiter zum Fuß des Stei­lauf­schwungs, der in zahl­reichen Serpentinen nur teilweise gesichert bewältigt wird. Eine gute Möglichkeit also, um die Sohle auf den nötigen Grip zu testen.

  • Ralf Dujmovits auf dem Weg zum Gipfel.

    Ralf Dujmovits auf dem Weg zum Gipfel.

  • Oben angekommen, genießt der erfahrene LOWA Athlete die imposante Aussicht.

    Oben ange­kommen, genießt der erfahrene LOWA Athlete die imposante Aussicht.

  • Zurück in der Hütte tauscht Dujmovits...

    Zurück in der Hütte tauscht Dujmovits…

  • ...sich mit seinen Kollegen aus dem LOWA PRO Team über die neuen Modelle aus.

    …sich mit seinen Kollegen aus dem LOWA PRO Team über die neuen Modelle aus.

Nach dem knapp drei­stündigen Aufstieg stand am Abend die erste Diskus­si­onsrunde an. Alex Nicolai, Geschäfts­führer bei LOWA, stellte dabei die Highlights der neuen Performance-Linie heraus und erklärte die Techniken. In entspannter Atmo­sphäre wurden die ersten Eindrücke ausge­tauscht.

Tag 2

Am zweiten Tag wurde das Team aufgeteilt. Die Performance des ROCKET wurde am Fuß des Drachen­kopfes im Klet­ter­garten „Coburger Hütte“ getestet. Ralf Dujmovits und David Göttler unterzogen in der zweiten Gruppe die Techniken des ALPINE PRO GTX einem Härtetest am Fels. Mit dabei natürlich immer das Entwick­lungsteam, das bei Feedback ganz genau hinhörte, um den Input der Profis für die technisch ausge­feilten Performance-Produkte zu verwerten.

  • Das Gebirge rund um die Coburger Hütte bietet sämtliche Testsituationen und ist damit ideal um die neuen Modelle auf Herz und Nieren zu prüfen.

    Das Gebirge rund um die Coburger Hütte bietet sämtliche Test­si­tua­tionen und ist damit ideal um die neuen Modelle auf Herz und Nieren zu prüfen.

  • Imagefoto mit dem APPROACH PRO GTX LO, 2016_Athlete testing_CoburgerHütte

Tag 3

Zum Abschluss des Events ging es am dritten Tag auf die Tajakante. Gerlinde Kalten­brunner und Rudi Hauser waren mit dem APPROACH PRO GTX im Einsatz und unter­nahmen den Zustieg über den Klet­tersteig. Ralf Dujmovits und David Göttler führten ihr Team mit dem ALPINE PRO GTX über den „regulären“ Weg auf den Gipfel. Oben ange­kommen, gab es neben dem obli­ga­to­rischen Gipfelfoto auch hier die Zeit, ein detail­liertes Feedback zu den Techniken aufzu­nehmen. Beim gemeinsamen Abstieg zur Hütte wurde sich bereits über neue Visionen ausge­tauscht.

Was hängen­bleibt nach drei Tagen intensivem Testing? Viele neue Ideen, detail­liertes Feedback und die Erkenntnis, dass die Performance-Schuhe von LOWA diesen Titel zu Recht tragen.

  • Das gemeinsame Foto am Gipelkreuz darf natürlich nicht fehlen.

    Das gemeinsame Foto am Gipelkreuz darf natürlich nicht fehlen.

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„Die gemeinsamen drei Tage mit den Athleten auf der Hütte und die Möglichkeit Dinge einfach auszu­pro­bieren und zu disku­tieren, haben sich ausgezahlt.“

Alexander Nicolai | LOWA CEO